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Das Pinzgauer-Mundart-Lexikon mit Worten zum Anhören

Die lautgerechte Schreibweise der Mundart ist wissenschaftlich korrekt nur mit Lautschrift lösbar, die aber für den Laien sehr schwer lesbar und über eine Computertastatur nur äußerst mühsam einzugeben ist. Durch die Vertonung des gesamten Wortschatzes umgeht der Autor diese strenge Anforderung und folgt bei der möglichst lautgerechten Schreibweise den Empfehlungen des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg. Ass.Prof. Mag. Dr. Peter Mauser hat dem Autor in bewundernswertem Engagement den Weg der möglichst korrekten Mundart-Schreibung gezeigt.

Folgende Besonderheiten wurden beim Schreiben der Mundartwörter verwendet:

  • Das dumpfe a wird als å geschrieben, z.B. åche (hinunter).
  • Lang auszusprechende Vokale werden verdoppelt, z.B. Good (Gott).
  • k wird immer als kch gesprochen (behaucht).
  • sp wird als schp gesprochen.
  • st wird als scht gesprochen.
  • Nasalierung wird als (n) geschrieben, z.B. schoo(n) (schon).
    Die übliche Schreibweise mit einer Tilde konnte nicht verwendet werden, weil das Zeichen beim Filenamen für den Wort-Ton nicht erlaubt ist.
  • Beim Sprechen verschluckte Laute werden in Klammer geschrieben, z.B. trei(b)m (treiben).
  • Das Geschlecht der Mundartworte ist angezeigt durch
    m.  für maskulin/männlich, „der“, mundartlich „da
    f.    für femal/weiblich, „die“, mundartlich „de
    n.   für Neutrum/sächlich, „das“, mundartlich „des

Durch die lautgerechte Schreibweise weicht das Wortbild in manchen Fällen von der Gewohnheit ab und ist dadurch auf den ersten Blick schwerer lesbar. Aus diesen Gründen wird in der üblichen Mundart-Dichtung eine abgeschwächte Form der korrekten Schreibweise verwendet, die den Lesegewohnheiten näher kommt. In diesem Projekt hatte jedoch die korrekte Schreibweise Vorrang und mit der Vertonung aller Worte wird die entsprechende Hilfestellung geboten.

Für Verbesserungen und Kritik der gewählten Schreibweise sind die Benutzer aufgefordert, das Instrument des Kommentars zu nutzen.